Schutz des Planeten

Als führender Akteur in der chemischen Industrie wollen wir bei DOMO unseren Teil dazu beitragen, die ernsten und komplexen Herausforderungen in Bezug auf unsere Umwelt anzugehen und einen wichtigen Beitrag zur Lösung der Klimakrise zu leisten. Zu diesem Zweck beabsichtigen wir nicht nur, die Vorgaben zur Reduzierung der CO2-Emissionen zu erfüllen, sondern auch unsere Produktionsanlagen mit intelligenten Technologien und Prozessen zu dekarbonisieren. 
Hydrogen

DOMOs Reise zur Dekarbonisierung, um bis 2050 klimaneutral zu werden

Verbesserung unserer Auswirkungen

Klimawandel, erhöhte Treibhausgasemissionen und die Verknappung natürlicher Ressourcen stellen die größten Bedrohungen für unseren Planeten dar. Der Green Deal der EU und das Pariser Klimaabkommen sehen vor, den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur auf maximal 1,5 °C zu beschränken, um negative Auswirkungen auf unseren Planeten zu begrenzen.  

Wir alle in der chemischen Industrie müssen uns verpflichten, unsere Waren und Dienstleistungen auf nachhaltige Weise bereitzustellen, um unseren Planeten zu schützen. Bei DOMO ergreifen wir zu diesem Zweck proaktive Maßnahmen.  Wir haben uns verpflichtet, den Kohlenstoffausstoß bis 2030 im Vergleich zu 2019 um -40% zu senken.

Planet care
Als Chemieunternehmen ist DOMO Teil einer der energieintensivsten Branchen der Welt. Und die chemische Industrie ist im Vergleich zu anderen Branchen für einen erheblichen Anteil der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich. Neue Technologien und Verfahren werden notwendig sein, um bis zum Ende dieses Jahrzehnts einen messbaren Rückgang der CO2-Emissionen zu erreichen.

Wir von DOMO haben eigene ehrgeizige Meilensteine definiert, um unsere Auswirkungen auf die Umwelt bereits vor behördlichen Auflagen zu reduzieren. Dies beinhaltet CO2-Reduktionen um 40 % bis 2030 im Vergleich zu 2019 und um 80 % bis 2040 sowie eine Reduzierung von Industrieabfällen um 7 %. Wir streben auch an, unseren Energiemix weiter umzustellen und den Anteil erneuerbaren Stroms bis 2030 auf 50 % zu erhöhen.
Kristina Friberg
Kristina Friberg
Chief Industrial Officer

Net zero target (Netto-Null-Zielsetzung)

Unser Fokus liegt auf langfristigen Investitionen zur Steigerung der Energieeffizienz und des Recyclings im Rahmen unserer Dekarbonisierungs-Roadmap. Daher arbeiten wir intern und extern eng zusammen, um ein klares CO2-Reduktionsprogramm zu entwickeln, das auf innovativen Projekten basiert, um unsere Ziele für ein klimaneutrales Geschäftswachstum bis 2030 zu erreichen – und bis 2050 klimaneutral zu werden.

Dazu gehört ein klarer Ansatz zur Verringerung unserer CO2-Intensität, um bei CO2-neutralem Wachstum unseren strategischen Plan zu erfüllen, indem

  1. unsere Scope-1- und Scope-2-CO2-äquivalenten Emissionen überwacht und kontrolliert werden
  2. eine CO2-Roadmap mit Kunden erstellt wird
  3. CO2-Reduktion in unseren Portfolio- und Investitionsentscheidungen implementiert werden.
DOMO Chemicals, Leuna site 5

Abfallmanagement

Wir von DOMO setzen uns schon immer dafür ein, Abfall zu minimieren und die Wiederverwendung von Betriebs- und Industrieabfällen zu maximieren. Roh- und Betriebsstoffe werden auf dieser Grundlage ausgewählt. Beim Einkauf achten wir auf eine sachgerechte Verpackung und voll recyclebare Transportmittel. Neue Anlagen werden so konzipiert, dass sie so abfallfrei wie möglich sind, wobei die Sicherheit der Wiederverwendung, des Recyclings und der Entsorgung immer gewährleistet ist. 

Wir optimieren den Rohstoffverbrauch und das Abfallmanagement nach den Grundsätzen der Kreislaufwirtschaft, um eine maximale Rückgewinnung von Abfällen zu gewährleisten, die recycelt oder verbrannt werden können. Wir haben uns verpflichtet, unser industrielles Abfallaufkommen bis 2030 um 7 % zu reduzieren. 

Energiewende

Die chemische Industrie ist ein großer Verbraucher von Strom und Erdgas. Als Teil dieser Branche investieren wir bei DOMO weiterhin in Technologien, um Produktionsprozesse zu optimieren und das Wärmemanagement zu verbessern. Als vollintegrierter Hersteller von Polyamiden stellen wir auf die Nutzung erneuerbarer Energien um, die Produktion, Labormanagement, Wartung, Logistik, Verwaltung sowie Forschung und Entwicklung berücksichtigt. 

Hydrogen

Wir haben bereits damit begonnen, unsere Werke auf die Verwendung von mehr Ökostrom in unseren Betrieben umzustellen, um unsere Emissionen zu reduzieren. Neben einem steigenden Anteil erneuerbarer Energien konzentrieren wir uns auf langfristige Investitionen in Technologien zur Steigerung der Energieeffizienz unserer Standorte.

Aktuelle Initiativen umfassen Abfallbiomasse als Brennstoff, Kaufverträge für Windenergie, Zertifikate für kohlenstoffarmen Wasserstoff und Wasserkraft. Als nächsten Schritt erforschen wir grünen Wasserstoff, um Erdgas für die Dampferzeugung an unseren Standorten zu ersetzen.